Setzen Sie sich aufrecht, Füße fest am Boden. Legen Sie die Hände auf den unteren Rippenbogen, atmen Sie vier Zählzeiten ein und sechs Zählzeiten aus. Spüren Sie, wie sich die Hände weiten und wieder nähern. Nach sechs bis acht Atemzügen wirkt der Nacken weicher, die Stirn glatter, und der Körper bereitet sich spürbar auf sanfte Bewegung vor, ohne Druck, Eile oder Ermüdung.
Schließen Sie die Augen oder senken Sie den Blick. Wandern Sie gedanklich von Stirn zu Schultern, Armen, Händen, Brust, Bauch, Hüften, Knien, Knöcheln und Zehen. Benennen Sie Bereiche, die warm, kühl, entspannt oder wach sind. Dieser einminütige Scan klärt Erwartungen, verhindert Überforderung und macht Bewegungen planbar. Viele berichten, dass bereits dieses Innehalten morgendliche Steifigkeit fühlbar verringert.
Stellen Sie einen stabilen Stuhl an die Wand, legen Sie ein kleines Handtuch bereit und sorgen Sie für ausreichend Licht. Ein Teelöffel Wasser vorab verhindert trockenen Mund, eine Uhr erinnert an behutsame Zeitrahmen. So verwandeln Sie jede Ecke in einen sicheren Übungsort. Wer gerne Musik hört, wählt leise, ruhige Klänge, die Atmung und Bewegungsrhythmus freundlich begleiten und einladend strukturieren.